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Skiweltcup.tv – Nadia Fanchini fährt in Pyeongchang auch für ihre Schwester Elena

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Montecampione – Die italienische Skirennläuferin Nadia Fanchini freut sich auf die Speed-Rennen in Garmisch-Partenkirchen. In einem Interview mit unseren Kollegen von neveitalia.it erzählte die azurblaue Athletin, dass das sie nie aufgibt. Der Glaube an sich selbst hat ihr geholfen. Vor etwas mehr als einem Jahr stürzte Nadia Fanchini in Zauchensee schwer und brach sich den Oberarm und Wirbelfortsätze. Im Sommer musste die 31-Jährige erneut operiert werden, und fährt derzeit mit einem Armschutz aus Karbon. Es schmerzt noch etwas, aber ansonsten ist sie bereit für die Olympischen Winterspiele 2018.

In den letzten Tagen hat sie in der Kraftkammer gearbeitet und ist auch immer wieder auf den Skiern gestanden. In Garmisch-Partenkirchen will sie wieder an die guten Leistungen von Altenmarkt Zauchensee anschließen, nachdem es in Cortina d’Ampezzo nicht nach Wunsch verlief.

Auf die Sprintabfahrt in zwei Durchgängen angesprochen, berichtete sie, dass ihr dieses Rennformat nicht gefiele. In Altenmarkt–Zauchensee hat sie einmal so ein Rennen bestritten. Lieber fahre sie eine lange Strecke. Des Weiteren hat sich Nadia Fanchini in den Skiweltcup zurückgekämpft, weil sie ihren olympischen Traum leben möchte. Sie freut sich, wenn sie wie in Altenmarkt-Zauchensee zu den Besten gehören darf, aber es ist ihr wichtig, alles richtig einzuordnen und auf dem Teppich zu bleiben.

Außerdem möchte sie in beiden Speeddisziplinen in Südkorea an den Start gehen. Ein fünfter Rang im Super-G und ein dritter Platz in der Abfahrt stehen als Basis, und sie weiß, dass am Tag x alles perfekt verlaufen muss. So muss die Form stimmen und alles wie ein Zahnrad ineinandergreifen. Dann ist alles möglich, auch wenn sie weniger Trainingstage in den Beinen hat und sie weiß, dass sie vom Trainingsaufwand im Rückstand ist.

Nadia Fanchini tut es außerdem Leid, dass ihre Schwester Elena aufgrund einer Krankheit nicht in Südkorea mit von der Partie ist, obwohl sie sich schon früh für die Spiele qualifiziert hat. Sie fehlt ihr sehr und sie will in Pyeongchang auch für Elena fahren und ein gutes Resultat erzielen.

Andreas Raffeiner

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